IDM-Rückkehr nach Österreich nach acht Jahren

 

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft findet sich an diesem kommenden Wochenende zum vorletzten Mal für diese Saison zusammen und das Starterfeld der SBK1000 Klasse wird erneut um den nächsten Deutschen Meistertitel kämpfen. Diesmal ist die Rennstrecke keine geringere als der Red Bull Ring in Spielberg in Österreich, wo vor drei Wochen noch die MotoGP Weltmeisterschaft an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden gastierte. Hermann Tilke, der weltweit renommierteste Streckenarchitekt höchstpersönlich, hat die Rennstrecke mit einer Gesamtlänge von 4,318 km kreiert. Von 2011 bis 2013 war die Strecke bereits fester Bestandteil der IDM und sollte 2020 wieder auf den Kalender zurück kehren. Die Rückkehr musste aber noch ein Jahr pausieren. 

 

Für den Deutschen Meister von 2018 und 2019, Ilya Mikhalchik ist die Rennstrecke in der Steiermark Neuland. Er war selber noch nie hier und ist entsprechend motiviert, an seine Erfolge vom letzten Lauf in Assen in den Niederlanden anzuknüpfen, wo sich der Ukrainer die Führung in der Meisterschaft mit zwei Siegen stilgerecht wieder geholt hat. 

 

Und auch diese Veranstaltung ist erneut ein Heimrennen für einen der EGS-alpha-Van Zon-BMW Fahrer, denn Jan Mohr kommt aus Österreich. 2012 hat er seine ersten Schritte mit dem Motorrad auf einer Rennstrecke genau hier, auf dem Red Bull Ring in Spielberg gemacht. Leider war er seit 2014 nicht mehr da, ist aber sehr motiviert, wieder hier zu fahren und hofft seine bisherigen Erfahrungen in der Serie auf der österreichischen Rennstrecke optimal nutzen zu können. 

 

Tim Eby hat erst vor einigen Wochen das Glück gehabt, auf dem Red Bull Ring einen Test zu fahren. Sowohl im Trockenen, als auch im Nassen hat er dabei konstante und schnelle Rundenzeiten fahren können. Umso mehr freut sich der Baden-Württemberger auf das vorletzte Event auf dem IDM-Kalender und hofft, dass er seinem bisher einzigen Meisterschaftspunkt noch etwas Gesellschaft einfahren kann. 

 

Auch Pepijn Bijsterbosch setzt all seine Hoffnungen nach einem Pechverfolgten Heimrennen in Assen jetzt auf die Rennstrecke mit dem roten Bullen. Auch er ist in Spielberg schon gefahren und konnte damals 2013 mit der 600er Klasse einen Podestplatz mit nach Hause nehmen. Der 31-Jährige hofft auf die Erfolge von damals aufbauen zu können.

 

Der nächste Stop der IDM wird vom 27. – 29. August stattfinden und kann auch dieses Mal wieder über den Live-Stream, der auf den social media Kanälen der Serie sowie auf YouTube und der Webseite www.idm.de zu finden ist, live verfolgt werden. Live-Timing und alle weiteren Infos zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft 2021 finden Sie ebenso auf der Webseite www.idm.de 

Ilya Mikhalchik, #37:

„Ich komme an dieser für mich neuen Rennstrecke mit dem guten Gefühl und den schönen Emotionen aus Assen, wo ich zweimal gesiegt habe, an. Wir haben ein gutes Basis-Set up für das Motorrad. Ich muss eigentlich nur noch die Strecke kennen lernen. Dafür werde ich einfach den schnellen Jungs folgen, die die Strecke schon kennen. Natürlich werde ich wieder versuchen an der Spitze dabei zu sein. Eine neue Rennstrecke ist immer ein gutes neues Abenteuer. Wenn die Bedingungen stimmen, dann werde ich sicher wieder ganz vorn mit dabei sein können.“

Jan Mohr, #5:

„Ich bin 2012 zum ersten Mal in meinem Leben auf einem Motorrad auf einer Rennstrecke gewesen und das war damals in Spielberg. Leider war ich seit 2014 nicht mehr da. Ich freue mich aber enorm auf diese super coole Rennstrecke. Wir konnten im Vorfeld nicht hier testen, ich fühle mich dennoch sehr gut vorbereitet. Ich denke, dass wir die Erfahrungen, die wir in Assen gesammelt haben, hier sehr gut umsetzen werden können und ich freue mich schon sehr auf das Wochenende.“

Tim Eby, #17:

„Ich bin richtig motiviert für Spielberg, denn wir waren hier erst vor Kurzem testen. Dabei hatte ich richtig gute Rundenzeiten und selbst im Nassen hat alles sehr gut funktioniert. Ich hoffe sehr, dass ich davon profitieren kann. Das Set up für Spielberg sollte relativ gut passen und ich freue mich schon drauf dort wieder zu fahren.“

Pepijn Bijsterbosch, #55:

„Ich hoffe, dass ich das Unglück, was ich in Assen mit der 13 hatte, endlich umdrehen kann und es sich für mich zum Glück wendet. 2013 war ich das letzte Mal auf der Strecke und bin da in der 600er Klasse aufs Podest gefahren. Mir gefällt die Strecke und ich hoffe endlich mal wieder auf ein gutes Resultat.“

Werner Daemen, Team Manager:

„Ich denke, dass wir sehr gut aufgestellt sind für Spielberg. Das Resultat von Ilya in Assen ist mit zwei Siegen ja nicht zu toppen. Ich hoffe, dass wir das bestenfalls in Österreich wiederholen können. Ich bin zuversichtlich, dass wir dort gute Ergebnisse erzielen können. In Spielberg wird auch Markus (Reiterberger) wieder mit dabei sein. Er wird wieder unter der BCC-Flagge fahren, aber die Rennen werden sicher spannend werden. Ich wünsche mir, dass wir genügend Vorsprung heraus fahren können, so dass Ilya in Hockenheim wieder um den Titel mitkämpfen kann. Jan ist zweifellos extra motiviert, da es sein Heimrennen ist. Er hat in Assen gute Fortschritte gemacht. Tim war erst kürzlich in Spielberg testen. Er hat sich in den letzten Rennen stetig gesteigert. Vielleicht schafft er es noch ein paar Punkte mitzunehmen in den letzten beiden Events, die noch kommen. Für Pepijn wünsche ich mir, dass er in Spielberg mehr Glück hat, als in Assen. Die Strecke liegt ihm, auch wenn das schon einige Jahre her ist. Wir werden sehen, was uns Österreich bringen wird.“