Es ist wieder „Race week“ und die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft startet am kommenden Wochenende ihren zweiten Lauf. Diesmal werden im tschechischen Most erstmals in dieser Saison auch wieder Zuschauer dem Starterfeld der IDM an der Rennstrecke zujubeln können. Die Fahrer des EGS-alpha-Van Zon-BMW Teams freuen sich drauf. 

 

Beim nächsten Lauf wird der Meisterschaftsführende Ilya Mikhalchik (UKR) nicht dabei sein, da er im EWC-Team von Werner Daemen, dem BMW Motorrad World Endurance Team, an den Start des 24-Stunden-Rennens von Le Mans in der Langstrecken-WM geht. Pepijn Bijsterbosch (NED), Tim Eby (GER) und Jan Mohr (AUT) werden den Kampf um weitere Meisterschaftspunkte für das belgische Team zu dritt antreten.

 

Die Rennstrecke in Most wurde in den letzten Wochen für mehr als 15 Mio tschechische Kronen noch einmal ausgiebig renoviert, ist sie doch in diesem Jahr im August auch zum ersten Mal der Austragungsort für die Superbike Weltmeisterschaft.  Es wartet nicht nur eine ausgebesserte Strecke auf die IDM-Fahrer, auch eine neue Asphalt-Decke wurde aufgezogen und die Auslaufzonen wurden vergrößert und erneuert. Die Strecke hat jetzt ein neues FIM-Sicherheitszertifikat, welches auch der Internationalen Deutschen Meisterschaft zugute kommt. Nach dem Event auf dem Autodrom Most geht die IDM in eine kurze Sommerpause und kehrt am 17.07. im Rahmen des Truck GP auf dem Nürburgring zurück. 

 

Der Livestream von Radio Viktoria auf den offiziellen Kanälen der Meisterschaft (YouTube und Facebook) wird auch an diesem Wochenende für alle Daheimgebliebenen ausgiebig von der Action aus Most berichten. Einschalten lohnt sich!

Jan Mohr, #5:

Ich freue mich sehr auf das Wochenende in Most. Ich mag die Strecke, sie liegt mir ziemlich gut. Ich war schon zweimal da, einmal mit der Deutschen Langstreckenmeisterschaft (DLC) und einmal waren wir dort testen. Die Strecke macht wirklich Spaß. Ich denke, dass wir gut dabei sein werden. Der Plan ist, dass wir da anschließen, wo wir im Qualifying in Oschersleben aufgehört haben, weil die Entwicklung mit dem Bike da sehr gut lief. Die Bedingungen im Rennen waren dann leider nicht wirklich vergleichbar. Ich freue mich aufs Team und darauf wieder Vollgas geben zu können.

Tim Eby, #17:

Most ist eine sehr schöne Strecke und ich bin schon sehr gespannt auf das kommende Wochenende. Leider konnte ich 2019 hier nicht so viel trainieren, aber ich bin recht entspannt. Ich werde wie immer mein Bestes geben und versuchen mich weiterhin zu verbessern und dabei Spaß auf dem Bike zu haben. In Oschersleben konnte ich schon ein paar Fortschritte machen und bin im zweiten Rennen ganz knapp an den Meisterschaftspunkten vorbei geschlittert. Ich hoffe, dass sich der positive Trend fortsetzt.

Pepijn Bijsterbosch, #55:

Ich habe recht gute Erinnerungen an Most. Vor zwei Jahren stand ich da auf dem Podest. Mein Ziel ist es, das in diesem Jahr zu wiederholen. Wir haben in Oschersleben mit der BMW M 1000 RR einen guten Schritt nach vorn gemacht. Darauf müssen wir in Most weiter aufbauen und mit harter Arbeit wieder einen Podestplatz erreichen. Das ist mein ganz klares Ziel für das kommende Wochenende.

Werner Daemen, Team Manager:

In Most haben wir bisher immer gut abgeschnitten. Leider kann dieses Mal der Ilya nicht dabei sein, weil er in der Langstrecke an den Start geht. Ich hätte das gern vermieden, aber die Termine liegen am selben Wochenende und das geht leider nicht anders unter den aktuellen Bestimmungen. Ich bin trotzdem zuversichtlich, dass wir gut in Most abschneiden werden. Die Motorräder sind gut vorbereitet und Pepijn stand vor zwei Jahren hier auf dem Podium. Ich denke, dass er auch in diesem Jahr wieder ganz vorn mitmischen kann. In Oschersleben war auch Jan im Trockenen sehr gut mit dabei mit 1’26er Zeiten. Auch Tim konnte unter den schwierigen Bedingungen in Oschersleben ganz gut mithalten. Wir wissen dass unsere Motorräder das Zeug für Topplatzierungen haben. Ich hoffe, dass die Jungs unfallfrei durch kommen und dass sie gute Ergebnisse erzielen werden. Ich werde aus Le Mans alles mitverfolgen und ihnen allen die Daumen drücken.